Ihre Rosenfotos können Sie noch bis 15. Juli an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! senden! 

Wir wählen unter den eingesandten Fotos das Schönste aus und belohnen es mit einem „Rosenpreis“,

der romantischen Rose „Augusta Luise“ vom Züchter Tantau, 1999. 



 

Die Beeren sind reif! 

 

Um es gleich vorweg zu nehmen: Alle Beeren lassen sich zu herrlichen Kuchen und Torten verarbeiten! 

Viele von uns haben schon die Erdbeeren im Garten geerntet, genossen, Marmelade eingekocht oder verschiedene Kuchen kreiert. 

Die Erdbeerpflanzen haben jetzt viele „Kindel“ gebildet, über die die Pflanzen vermehrt werden können. Sie können diese „Kindel“ Ende Juli/Anfang August direkt ins Beet setzen, wenn Sie ihre Pflanzen verjüngen wollen. Sollen Ihre Pflanzen im nächsten Jahr noch im Garten verbleiben, sollten Sie jetzt alle Blätter bis auf das Herz entfernen. Jetzt ist auch die Zeit, die Erdbeeren mit Kompost oder Beerendünger zu versorgen. 

Noch ein Tipp: Wenn Sie bei Nachbarn/Freunden besonders gute Erdbeeren genossen haben, fragen Sie diese nach Kindel. 

Wollen Sie ein neues Erdbeerbeet anlegen und ist dieses noch besetzt, können Sie jetzt schöne, kräftige Kindel abschneiden und diese in kleine Töpfe setzen. Im Herbst können die gut durchwurzelten Pflanzen dann an Ort und Stelle ausgepflanzt werden.


Himbeeren stecken voller Antioxidantien. 

Voll reif genossen schmecken sie einfach köstlich und lassen sich vielseitig einsetzen. Verarbeiten Sie Himbeeren zu Gelee, Marmelade (auch mit anderen Beeren gemischt) oder frieren Sie diese für den Winter ein. 

Setzen Sie einmal einen Himbeeressig an! 

Hier ein ganz einfaches Rezept: 300 g Himbeeren vorsichtig waschen und in ein gut gesäubertes Glas geben. Mit ½ l weißem Balsamico-Essig übergießen. Das Glas verschließen und an einem warmen Ort 14 Tage stehen lassen. Dann den Essig abgießen, einmal aufkochen, abkühlen lassen und in eine Flasche füllen. Wer mag, gibt die Himbeeren in die Flasche und übergießt diese mit dem Essig.

Die Ruten der einmal tragenden Himbeeren (auch Sommerhimbeeren genannt) werden nach der Ernte am Boden abgeschnitten. Von den neuen Trieben bleiben pro Meter 4 – 6 kräftige Pflanzen stehen. Auch die Himbeeren werden jetzt mit Kompost oder einem Beerendünger versorgt.

 

Von Johannisbeeren gibt es viele Sorten. Diese unterscheiden sich nicht nur in der Farbe (weiß/rot/schwarz), sondern auch in den Erntezeitpunkten. Johannisbeeren haben den höchsten Zuckergehalt, wenn alle Beeren einer Traube reif sind! Auf der Homepage des Kreisverbandes finden Sie gute Sortenempfehlungen!

Wie alle Beeren lassen sich auch Johannisbeeren gut einfrieren, wenn Sie nicht frisch gegessen oder als Kuchen, Gelee, Marmelade, Chutney, Saft usw. verarbeitet werden.

Als wir aus der Vorstandschaft unser „Beerenwissen“ zusammentrugen, kam ein Rezept zum Vorschein, dass unsere Mütter bereits gerne machten und an uns weitergaben. Wir möchten es Ihnen nicht vorenthalten:

Schüttelbeeren

1 kg Johannisbeeren und ¾ kg Zucker (bei dem einem Rezept, beim anderen ½ kg) vermischen und langsam zum Kochen bringen. 10 Minuten schütteln, nicht rühren! Heiß randvoll in saubere Gläser füllen und sofort verschließen. Kurz auf den Deckel stellen. Die Beeren bleiben ganz und können als Preisselbeerersatz zu Fleisch, für Pfannkuchen, für Nachspeisen, Pudding, Eis oder als Kuchenfüllung verwendet werden. 

Felsenbirnen lassen sich genauso verarbeiten! Übrigens: Felsenbirnen gelten als schwach giftig. Die Kerne der Felsenbirnen enthalten – wie Apfelkerne – cyanogene Glycoside,  aus denen bei der enzymischen Spaltung Blausäure entsteht. Dafür müsste man die Kerne aber erst aufbeißen! 

Um Johannisbeeren über Jahre vital zu halten werden diese nach der Ernte geschnitten. Johannisbeeren tragen die meisten Früchte an den zwei- und dreijährigen Trieben.  Ideal aufgebaut ist eine Staude, wenn Sie nach dem Schnitt aus jeweils 4 einjährigen, 4 zweijährigen und 4 dreijährigen Trieben besteht. Vierjährige Triebe und alle (bis auf 4 kräftige einjährige Triebe) werden deshalb beim Schnitt vollständig entfernt. 

Die Jostabeere ist hauptsächlich eine Kreuzung aus der schwarzen Johannisbeere und der Stachelbeere und gedeiht in unserer Gegend gut.

Die Stachelbeere, früher oft als Klosterbeere bezeichnet, liefert viel Kalium. Stachelbeeren können durch Absenker vermehrt werden. Baumschulen bieten veredelte Gartenformen als Halb- oder Hochstämmchen an, was die Ernte erleichtert. Stachelbeeren werden im Frühjahr geschnitten. Dabei wird ausgelichtet und die Triebe werden eingekürzt. Verwendet werden die Beeren meist als Kompott, Kuchenbelag und Marmelade.

Stachellose Brombeeren machen die Ernte und Pflege einfach. Die Blüten der Brombeere werden gerne von Bienen aufgesucht! 

Brombeerblätter finden sich getrocknet in vielen Teesorten! Für einen Likör nehmen Sie 200 g voll reife Brombeeren, geben diese mit 150 g Kandiszucker und einer Zimtstange in ein weites Glas, übergießen das Ganze mit einer Flasche Korn (0,7 l), verschließen das Glas und lassen dieses an einem kühlen Ort stehen. Ab und zu durchschütteln. Nach 6 bis 8 Wochen abseihen oder filtern. 

Abgetragene Ruten werden nach dem Tragen oder im Frühjahr abgeschnitten.

Im Juli reifen die Heidelbeeren. Sie gehören zu den Heidekrautgewächsen und wachsen gut in moorigen Gebieten. Die Kulturheidelbeeren sind Kreuzungen und werden in vielen Sorten angeboten. Sie benötigen einen sauren Boden, also einen Boden mit niedrigem Ph-Wert. Sie zählen zu den Flachwurzlern und benötigen eine hohe Bodenfeuchte. 

Unser Tipp: Auf Plantagen in der näheren Umgebung können je nach Jahreszeit Erdbeeren, Heidelbeeren, Apfelbeeren und Cranberries geerntet und erworben werden.

 

Ein Rezept für ein beeriges Wasser - vitaminreich, biologisch, lecker!

Für etwa 500ml Wasser eine gute Hand voll Beeren, einen großer Zweig Minze (oder Zitronenverbene, Thymian, ... je nach Gusto) und ein paar Scheiben ungespritzte Zitrone waschen und in ein Glas geben, mit Wasser auffüllen, dicht verschließen und mindestens drei Stunden oder noch besser über Nacht (höchstens 24 Stunden) im Kühlschrank durchziehen lassen. Schmeckt bei warmen Wetter und nach dem Sport am besten direkt aus dem Kühlschrank. Die Früchte können anschließend noch im Müsli verwertet, oder einfach gleich mitgegessen werden.

  



 

Kräuter 

Als Kräuter werden krautige Pflanzen bezeichnet. Viele Kräuter werden als Küchen- und Heilkräuter verwendet. Kräuter haben  - je nachdem was man sammeln und verwenden will  (Wurzel, Blatt, Blüte) – unterschiedliche Sammelzeiten

Viele Kräuter stehen kurz vor der Blüte. Bei einigen Pflanzen (z.B. Rosmarin, Thymian, Estragon, Zitronenmelisse, Pfefferminze aber auch vielen anderen Kräutern) ist dies der beste Erntezeitpunkt. Von anderen Kräutern können jetzt die Blüten (z.B. Lavendel, Ringelblume, Malve, aber auch die Lindenblüten) getrocknet werden.

Sammeln Sie nie Kräuter die Sie nicht sicher kennen!

Blättern Sie einmal in einem Kräuterbuch. Sie werden erstaunt sein, wie viele Kräuter es gibt und wie diese verwendet werden können! Die Bücherei hat eine gute Auswahl an Büchern! 

Ernten Sie Kräuter, die sie trocknen wollen, vormittags, wenn die Pflanze trocken ist, binden Sie einen Strauß und lassen diesen luftig aufgehängt an einem geschützten Ort trocknen bis die Blätter rascheln. Blüten lassen sich gut auf Tücher trocknen. Junge Blätter von Erdbeeren, Brombeeren und Himbeeren können ebenfalls getrocknet und in Kräutertees verwendet werden. Die getrockneten Blätter bewahren Sie bis zur Verwendung dunkel auf. Mischen Sie sich im Winter je nach Lust und Laune – oder Krankheitsbild – Ihren eigenen Kräutertee! 

Mit frischen Zweigen können würzige Kräuteressige und Öle hergestellt werden.

Aus den Blüten des Johanniskrauts kann ein Rotöl hergestellt werden, das z.B. bei Verbrennungen eingesetzt werden kann.

Viele von Ihnen kennen sicher die Ringelblumensalbe!

Ein Tee aus Salbei hilft bei Halsschmerzen. Hierfür 1 – 3 frische Salbeiblätter mit 1 l kochendem Wasser übergießen und ziehen lassen. Abgekühlt mit dem Tee mehrmals täglich gurgeln. Für Kinder: Einen zuckerhaltigen Kaugummi (zuckerfreie Kaugummis zerbröseln) durch die Nudelmaschine drehen (geht vermutlich auch mit einem Nudelholz), ein kleines Blatt Salbei drauflegen, einschlagen und nochmals durchdrehen. Bei Halsschmerzen kauen! 

 

Die allen bekannte Brennnessel zählt als Heil- und Gemüsepflanze. Sie kann für Suppen, Spinat, Aufläufe aber auch Tee verwendet werden. Geerntet werden hierfür die Blätter und Samen. Sie ist sehr blutreinigend, lindert rheumatische Beschwerden, wird bei Gicht, Nieren- und Blasenleiden wegen ihrer reinigenden Wirkung eingesetzt und bei Magen-Darm-Leiden. Brennnesseln enthalten sehr viel Vitamin C, Gerbstoffe, Flavonoide und in den Brennhaaren Ameisensäure. 

Hier ein Rezept für eine Brennnesselsuppe:

1 Zwiebel, 2 Gelbe Rüben und 2 Kartoffeln kleinwürfelig schneiden und andünsten. Mit 1 l Gemüsebrühe auffüllen und fast weichkochen. 5 Minuten vor Ende der Garzeit Brennnesselblätter dazugeben (entweder ganz junge Pflanzen oder nur die oberen Blätter). Nach 5 Minuten alles mit dem Mixer pürieren, mit ¼ l Milch und 1/8 l Sahne verfeinern. Mit Salz und evtl. Gemüsebrühe abschmecken. Servieren sie die Suppe mit einem Klecks Sahne und gerösteten Kürbis- oder Sonnenblumenkernen!

 

Aus Brennnesseln und Giersch lässt sich eine Quiche zubereiten:

Für 1 Blech: 6 EL Öl, 6 EL Milch und 2 Eier verquirlen, 200 g Quark und eine Prise Salz unterrühren. 500 g Mehl vermischt mit 1 P. Backpulver unterkneten. Diesen Teig auf einem tiefem, gefettetem Blech ausrollen und einen Rand hochziehen. 

Für den Belag 200 g Zwiebeln in Olivenöl andünsten, 1 – 2 Knoblauchzehen zugeben, 200 g Brennnesseln und Giersch in Streifen schneiden und solange mitdünsten, bis das Gemüse zusammenfällt. Gemüse etwas abkühlen lassen und dann auf dem Teig verteilen.  3 Eier mit 200 ml Sahne und 200 ml saurere Sahne verquirlen, mit Salz, Zitronensaft und Muskat abschmecken und über das Gemüse gießen. Mit Käse bestreuen und im Backofen bei 220 Grad etwa 20 Minuten backen.

Guten Appetit! 

Die Brennnessel kann aber auch im Garten verwendet werden!

Eine Brennnesseljauche gilt als pflanzenstärkend und ist ein gutes Mittel gegen Blattläuse. Hierfür setzt man ca. 1 kg Kraut mit 10 l Wasser an und lässt diesen Ansatz 3 Tage stehen. Wenn die Jauche vergoren ist, wird diese abgeseiht. Diese kann nun 10fach verdünnt zum Gießen oder Spritzen verwendet werden.


Allen Basilikumliebhabern wollen wir einmal das Strauchbasilikum empfehlen. Es ist sehr robust, hat eine schöne Blüte und ist ein wahrer Bienenmagnet. Verwenden kann man die Blätter genauso wie vom “normalen“ Basilikum, sie sind allerdings etwas fester. Leider ist das Strauchbasilikum nicht winterhart.

Gestalten Sie doch einmal einen Strauß aus Kräutern oder binden einen Kranz oder – wie hier – ein Herz, das aus einem Drahtherz und verschiedenen Kräutern, wie Salbei, Frauenmantel, Schafgarbe und Oregano schnell gebunden ist.

 

 

 



 Baumschneidkurs mit Thomas Staudinger

 

Valentinstag im Haus der Begegnung

Gemüsesuppe kochen mit den 2. Klassen, für die gesamte Schule

"Auch Brot muss wachsen", Brot backen:

Erntedank:

Apfelsaftpressen mit den 2. Klassen:

Spendenübergabe am Irmengard-Hof:

Kräuterbuschen binden:

Auch Brot muss wachsen:

Wasser unter der Lupe:

Vereinsausflug: Führung durch die Pelargoniengärtnerei Angermeier, Bad Feilnbach 

Vereinsausflug: Garten „Zauberhafter Süden“ in Feldkirchen-Westerham

Rosengarten Trostberg

Gesunde Pause

Schulgarten herrichten und bepflanzen

Umwelttag der Gemeinde

Aktion "Auch Brot muss wachsen" - Korn einsäen mit den 3. Klassen am 29.03.2019

Jahreshauptversammlung 28.03.2019 mit Ehrungen und Neuwahlen. Referent: Peter Gasteiger