Liebe Besucher unserer Homepage!

Die Tage werden merklich kürzer. Ein versierter "Gärtner" hat aber auch jetzt noch viel in seinem Garten zu erledigen. Anregungen, was es noch alles zu tun gäbe, finden Sie reichlich auf der Homepage des Kreisverbandes.

Wir werden unsere wöchentlichen Gartentipps jetzt einstellen. Wir wünschen Ihnen eine schöne Zeit, genießen Sie den Herbst mit seinen bunten Farben, den raschelnden Blättern und den tiefer stehenden Sonnenstrahlen. 

Jetzt kommt die Zeit, um nach der Arbeit oder einem Spaziergang bei einer Tasse gutem Tee (aus dem eigenen Garten?), einem Kakao oder einem Kaffee in Gartenbüchern und Gartenzeitschriften zu blättern und sich Anregungen zu holen!

Zu den Lieblingszeitschriften unserer Vorstandschaft,  gehören auf alle Fälle die  "Landlust" oder die "Garten-Idee"

 

Zur bevorstehenden "Schnupfenzeit" empfehlen wir Ihnen das Buch "Heilpflanzen & Kräuter", ISBN-Nr. 978-1-4723-1598-4. Aber vielleicht haben Sie bereits ein interessantes Kräuterbuch im Regal stehen und schon lange nicht mehr darin geblättert?

 

Empfehlenswert finden wir auch das Wissen der Gartenbäuerinnen zusammengefasst im  Buch "Gartenpraxis vom Land"

 

Gartenpraxis von Anfang an, aber auch Lösungen für fast alle Probleme im Garten finden Sie im Buch von Marie-Luise Kreuter "Der Biogarten", ISBN-Nr. 978-3-8354-0484-7.

 

Über 100 Gartenbücher und -zeitschriften zu den Themen Gartengestaltung, Nutz- und Ziergarten sowie Zimmerpflanzen gibt es in der Bücherei in Kirchanschöring

Die Bücher können nicht nur direkt in den Büchereiräumen, sondern auch im Online-Katalog ausgewählt und für die Ausleihe vor Ort vorbestellt werden. Auch über die Onleihe LEO-SUED versorgt euch die Bücherei mit informativen Gartenbüchern und das natürlich alles kostenlos für Büchereimitglieder!

 

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Schmökern, freuen uns aber auch über Ihre Anregungen oder Wünsche.

 

Noch ein Hinweis:

An oberster Stelle steht für uns der Schutz unserer Mitglieder, deshalb bitten wir alle um Verständnis, dass wir in diesem Jahr keine Jahreshauptversammlung oder sonstigen Veranstaltungen durchgeführt haben und auch nicht durchführen werden. 

Wir bitten Sie Alle mit der wo nötig einfach zu praktizierenden Einhaltung der sog. "AHA-Regel" (Abstand, Hygiene, Alltagsmaske) mitzuhelfen, die Pandemie einzudämmen! 

 

Wir wünschen Ihnen eine schöne Zeit, kommen Sie gesund durch den Winter!

Ihr Gartenbauverein Kirchanschöring



 

Bodenpflege im Herbst

 

In unseren Gärten stehen noch Gemüse und Salate zur Ernte bereit. Aber es wird ruhiger im Garten und die Beete werden für den Winter vorbereitet. Dann stellt sich für einige die Frage: Die Beete umgraben oder nicht umgraben?

Wir haben unseren Kreisfachberater Markus Breier um einen Gastbeitrag zu diesem Thema gebeten.

Unser Kreisfachberater schreibt:

Früher war es gängige Praxis, den Boden im Gemüsegarten tief umzugraben und bis zum Frühjahr offen liegen zu lassen. Das Lockern diente dem Aufbrechen schwerer Ton- und Lehmböden durch Frost. Diese Praxis ist längst überholt. Einerseits haben die Frosttage deutlich abgenommen, sodass der Effekt kaum noch genutzt werden kann. Andererseits - und viel wichtiger - wird das wertvolle Bodenleben vollkommen auf den Kopf gestellt und massiv gestört. Die mühsam gebauten Regenwurm-Gänge, die natürliche Schichtung des Bodens und das Zusammenspiel der Kleinstlebewesen sollten so gut es geht erhalten bleiben. Tiefes Umgraben bringt viel zu viel Luft in den Boden, der Humusabbau wird beschleunigt und wir erreichen auf Dauer das Gegenteil: einen humusarmen Boden mit wenig Leben. Deshalb reicht in aller Regel ein oberflächliches Lockern des Bodens für die nächste Aussaat. Kompost braucht generell nur oberflächlich eingearbeitet werden. Vorbild ist die Natur: hier gibt es keinen offenen Boden! OK, fast keinen, außer an extrem trockenen oder mageren Standorten - aber dort wächst auch kein Gemüse.

Jetzt im Herbst und über den Winter sollten wir leere Gemüsebeete bedecken und vor der Winterwitterung schützen. Dazu dienen Laub, Grasschnitt oder auch gehäckselte Gartenabfälle als Mulch. Die Regenwürmer freuen sich und arbeiten vieles davon im Laufe des Winters in den Boden. Man könnte auch Flächenkompostierung sagen. Die Reste können vor der nächsten Saat oder Pflanzung auf die Seite gerecht oder auf den Kompost gebracht werden. Flaches Umgraben ist nur dort erforderlich, wo kranke Pflanzenteile als Pflanzenschutzvorsorge mit Erde überdeckt werden sollen. Sonst dürfen wir generell auf Umgraben verzichten.

Ähnliches gilt auch für Staudenbeete. Offener Boden sollte gemulcht werden mit Laub oder gehäckseltem Staudenrückschnitt. Das schützt den Boden, füttert die Regenwürmer und gibt Marienkäfern und anderen Nützlingen einen Winterplatz.“

Markus Breier empfiehlt Kompost lieber im Frühjahr einzuarbeiten, außer man muss das Erdlager jetzt leeren oder den nächsten Kompost umsetzen.

Beet mit Gründüngung, die über den Winter stehen bleibt.

 

Baumscheibe, abgedeckt mit zusammengerechten Blättern als Mulchschicht.



 

Kürbis

 

Auf der ganzen Welt gibt es – einschließlich der vielen Sorten an Zierkürbissen - etwa 850 Kürbissorten. Davon essbar sind etwa 200 Sorten.  Wie vieles andere auch brachten die spanischen Seefahrer die ersten Kürbisse aus ihrer tropischen Heimat nach Europa.  Damit sie gut gedeihen, brauchen sie also Wärme, Feuchtigkeit, ausreichend Dünger, aber vor allem viel Platz. Ein bereits einmal umgesetzter Komposthaufen bietet hierfür ideale Bedingungen. Bevor die Beeren (botanisch betrachtet sind Kürbisse (Curcubita) kein Gemüse, sondern werden den Beerenfrüchten zugeordnet, um genau zu sein, handelt es sich beim Kürbis wegen der harten Außenschale um eine Panzerbeere) richtig schwer werden, schiebt man am besten ein Brett unter die „Beere“, damit sie nicht fault. 

Kürbisse sind reif, wenn sie beim Anklopfen hohl klingen. Dunkel und kühl lassen sich viele Sorten über mehrere Monate lagern

Da Kürbisse zu 90 % aus Wasser bestehen, sind sie kalorienarm. Insbesondere Sorten mit orangefarbenem Fruchtfleisch haben einen hohen Anteil an Beta-Carotin, das der Körper in Vitamin A umwandelt. Aber auch seine zahlreichen Anteile an Vitaminen und Mineralstoffen machen ihn zum heimischen herbstlichen Superfood. Kürbiskerne werden auch als pflanzliche Medizin benutzt. 

 

Wir möchten Ihnen hier nur ein paar Sorten vorstellen.

Der Butternutkürbis ist hellgelb und birnenförmig, das Fruchtfleisch ist orange und geschmacklich sehr gut. Die großen Blüten eignen sich gut zum Ausbacken. Die Kürbispflanze ist sehr robust und der Kürbis gut lagerfähig. 

 

Der Kürbis Hokkaido, eine japanische Züchtung, muss nicht geschält werden. Die Schale kann mit verkocht werden. Die Sorte hat einen nussigen Geschmack, der in Suppen und im Ofen gegart gut zur Geltung kommt. Die Sorte lässt sich gut lagern.

Vom Hokkaido gibt es auch eine grüne Variante, ein echtes Geschmackserlebnis!

 

Die Sorte Delicata hält leider nicht was sie verspricht. Allerdings haben beim Setzen der Pflanzen die Schnecken diese Sorte bevorzugt!

 

Die Sorte Honeynut ist sehr gut zu lagern.

 

Sehr viel Platz benötigt ein Muskatkürbis, der mit seinem kräftig orangem Fruchtfleisch mit intensivem Geschmack vielseitig in der Küche einsetzbar ist.

Bischofsmützen sehen aus, als ob aus dem einen Kürbis ein zweiter Kürbis rauswachsen würde. Es gibt sie in mehreren Farben.

Der Spaghettikürbis  heißt so, weil sich beim Kochen im Inneren des Kürbisses Fasern bilden, die sich wie Spaghetti auskratzen lassen.

Der Ölkürbis wird überwiegend in der Steiermark angebaut. Die Schalen der Kerne verholzen nicht, sondern sind nur mit einem dünnen Silberhäutchen überzogen. Aus diesen Kernen wird das bekannte steirische Kürbiskernöl gepresst. Vieles lässt sich damit verfeinern!

 

In der Küche lässt sich der Kürbis vielfältig einsetzen. Besonders beliebt ist er in Suppen, im Ofen gebacken, gebraten, als Schnitzel paniert, zu einem Chutney verarbeitet, süß-sauer eingelegt, aber auch als Marmelade oder in einer Kürbisbowle. Aber Vorsicht: Kürbisse, die bitter schmecken unbedingt entsorgen. Auch Zierkürbisse kann man nicht verzehren. Aus ihnen lassen sich aber viele kreative Dekorationen gestalten.

Von uns erprobte Rezepte:

Kürbiscremesuppe

40g Butter, 1 Zwiebel gewürfelt, 1 kg Kürbis (bereits entkernt und geschält), 1 Kartoffel gewürfelt, 1l Suppenbrühe, Cayennepfeffer, etwas Zitronensaft, etwas Sahne 

Zwiebel in der heißen Butter andünsten, Kürbis und Kartoffel dazugeben. Mit Brühe aufgießen und 15 Minuten weichkochen. Danach fein pürieren und abschmecken. 

Die Suppe kann mit Curry oder Ingwer verfeinert und mit oder ohne Kürbiskernöl/Kürbiskernen serviert werden.

 

Kürbis-Püree lässt sich auf zwei Arten herstellen:

Kürbis entkernen, schälen und in kleine Würfel schneiden. Mit etwas Wasser zugedeckt weichkochen (je nach Sorte ca. 30 Minuten). Kürbiswürfel herausnehmen, abtropfen lassen und pürieren. 

Kürbis in Spalten schneiden, auf ein Backblech geben, mit etwas Salz und Olivenöl beträufeln und bei 180 Grad im Ofen backen, bis das Fruchtfleisch weich ist, dann auskratzen und pürieren.

Das Püree kann frisch verwendet werden, lässt sich aber auch sehr gut portionsweise einfrieren und für viele Gerichte verwenden. 

 

Vegetarische Kürbislasagne

Dazu, je nach Kürbis, schälen oder nur in kleine Stücke schneiden. Eine gewürfelte Zwiebel andünsten, Kürbis zugeben und mitdünsten, mit einer Dose Tomaten (geht auch mit frischen Tomaten) aufgießen, je nach Geschmack mit Salz, Pfeffer, Kräutern und Gemüsebrühe würzen und bissfest kochen. Nebenbei eine Bechamelsoße kochen. Nun wie eine Lasagne mit den Nudelplatten in eine Auflaufform schichten. Mit Mozzarella abdecken und bei 180 Grad ca. 30Minuten backen.

 

Während eines Ausflugs besuchten wir den Gasthof Pfeiffenthaler, in Bad Feilnbach. Frau Pfeiffenthaler hat ein Kochbuch herausgegeben, aus dem dieses Rezept für 

Kürbiskern-Käse-Ecken stammt:

 

Kürbis-Bowle

2 kg Kürbis würfeln, in einen Kochtopf geben und mit 2 l Weißwein übergießen. 4 Nelken, 750 g Zucker, 2 Päckchen Vanillezucker und den Saft von 6 Zitronen zugeben. Zum Kochen bringen und so lange kochen, bis der Kürbis glasig/weich ist. Heiß in sterile Schraubgläser füllen, die Gläser verschließen, kurz auf den Kopf stellen und abkühlen lassen. 

  

Weitere Gartentipps finden Sie hier!



 Erntedank

 

Die katholische Kirche feiert das Erntedankfest weltweit, je nach Klimazone an unterschiedlichen Terminen. Für Deutschland wurde von der Bischofskonferenz 1972 der erste Sonntag im Oktober, allerdings nicht verpflichtend, festgelegt. 

In vielen Gärten stehen noch Wintergemüse und Wintersalate. Auch das Obst später Sorten hängt noch an den Bäumen. Die meisten Felder, vor allem aber das Getreide für die Brotherstellung, sind abgeerntet. Unsere Pfarrgemeinde nimmt dies zum Anlass, sich auf die Abhängigkeit von der Natur zu besinnen und für die Ernte mit einem Festgottesdienst, zu danken

Wir durften hierfür den Altar und die Kirche festlich schmücken.

 

 


 

Spendenübergabe

  

Am 22.9.2020 konnten wir an Herrn Florian Halter, der beim BRK die Einsätze des Herzenswunsch Hozpizmobils koordiniert, die Spende aus der Abgabe der Kräuterbuschen in Höhe von 600 € übergeben. 

 

Herr Halter bedankte sich ganz herzlich. Das Geld wird für Ausflüge und Kurztrips verwendet, mit denen das Hospizmobil letzte Herzenswünsche schwer kranker Menschen jeden Alters erfüllt. Das dafür angeschaffte und speziell ausgestattete Fahrzeug konnten wir besichtigen. Die Ausflüge werden auf ehrenamtlicher Basis durchgeführt und von Personen begleitet, die sich hierfür ehrenamtlich engagieren.


 

Baumschneidkurs mit Thomas Staudinger

 

Valentinstag im Haus der Begegnung

Gemüsesuppe kochen mit den 2. Klassen, für die gesamte Schule

"Auch Brot muss wachsen", Brot backen:

Erntedank:

Apfelsaftpressen mit den 2. Klassen:

Spendenübergabe am Irmengard-Hof:

Kräuterbuschen binden:

Auch Brot muss wachsen:

Wasser unter der Lupe:

Vereinsausflug: Führung durch die Pelargoniengärtnerei Angermeier, Bad Feilnbach 

Vereinsausflug: Garten „Zauberhafter Süden“ in Feldkirchen-Westerham

Rosengarten Trostberg

Gesunde Pause

Schulgarten herrichten und bepflanzen

Umwelttag der Gemeinde

Aktion "Auch Brot muss wachsen" - Korn einsäen mit den 3. Klassen am 29.03.2019

Jahreshauptversammlung 28.03.2019 mit Ehrungen und Neuwahlen. Referent: Peter Gasteiger