Vorsichtig optimistisch wollen wir wieder mit unserem Vereinsleben starten.

Gleichzeitig weisen wir aber darauf hin,  dass wir geplante Veranstaltungen pandemiebedingt evtl. kurzfristig auch wieder absagen müssen, wofür wir bereits vorab alle um Verständnis bitten!

Unser Jahresprogramm 2021 

  

KW 30/31 Heidelbeerernte und Wissenswertes über Cranberrys

mit Dr. Bannert auf dessen Plantage in Schönram

(Termin wird noch bekanntgegeben, Anmeldung erforderlich)

 

07.08.21 Beteiligung am Familien- und Kultursommer der Gemeinde

 

14.08.2021 14.00 Uhr Kräuterbuschen binden am Radl-Pavillon im Achenpark

 

17.08.2021 9.30 Uhr, Moorwanderung mit Frau Dr. Künkele im Schönramer Filz, Dauer ca. 3 Stunden

(Anmeldung erforderlich)

 

03.09.2021 9.00 - 11.00 Uhr Ferienprogramm "Kinderolympiade"

(Anmeldung über die Gemeinde)

 

24.09.2021 18.00 Uhr, Blumensteckkurs bei Barbara Obermaier

(Anmeldung erforderlich)

 

Anmeldung für die einzelnen Veranstaltungen (wenn nicht anders angegeben) bitte unter 08685/7010.

 



23.07. Auch Brot muss wachsen - Kornernte

 

Eine Gemeinschaftsaktion von: Heimatverein, Schule, Gemeinde, Gartenbauverein und Gartenbäuerinnen. Weitere Infos hier!


20.07. Gartenbesichtigung bei Familie Fritzenwenger in Helming

 



Taglilien    

   

Die Taglilie (Hemerocallis) ist eine pflegeleichte Gartenpflanze. In durchlässigem, nährstoffreichem Boden gedeiht sie am besten. Aber die Pflanze wächst auch im Schatten oder an trockenen Plätzen.

Taglilien können dauerhaft am gleichen Standort bleiben und bilden dort kräftige Horste. Desto ungestörter sie wachsen dürfen, desto reicher blühen sie. Die Vermehrung erfolgt durch Teilung.

Der wissenschaftliche Name bedeutet "Schönheit für einen Tag", denn wie der Name schon sagt, blüht die Pflanze nur für einen Tag, was aber keine Rolle spielt, denn eine Pflanze kann bis zu 500 Blüten hervorbringen.

Der Gartenphilosoph Karl Förster bezeichnete die Staude als "Blume der intelligenten Faulen", denn Taglilien sind äußerst pflegeleicht.

In vielen Gärten sieht man die bräunlich-orange blühende Bahnwärter-Taglilie, eine alte Bauerngartenpflanze. 

Im Handel sind aber unzählige Sorten, die geschickt zusammengestellt, von Mai bis September blühen. Gute Nachbarn sind Frauenmantel, Veronika, Storchschnabel, Gräser, Sibirische Iris, aber auch Funkien u.v.m.

Alle Pflanzenteile der Taglilien sind essbar. Die Blüten (nur Blütenblätter) z.B. können roh, getrocknet sowie auch gekocht gegessen werden. Schon im Juli 2008 konnten wir im Rahmen einer Führung in Weihenstephan bei einer Verkostung feststellen, dass jede Sorte/Farbe unterschiedlich schmeckt. Da die einzelne Blüte sowieso nach einem Tag verblüht, hat man auch keinen "Blühverlust".

Achtung: Alle anderen Lilienarten sind giftig. 



Pflanzenstärkende Brühen, Pflanzenjauchen      

werden als leicht herstellbare, kostengünstige, 100 % biologisch abbaubare, sehr effektive Mittel immer dann eingesetzt, wenn man einen kräftigen Wachstumsschub erreichen will oder starkzehrende Pflanzen wie z.B. Tomaten versorgen will. Aber auch zur Schädlingsabwehr können solche Brühen verwendet werden.

Zur Unterscheidung:

Pflanzenbrühen entstehen indem frische Pflanzenteile über Nacht (max. 24 Std.) in Wasser eingeweicht werden und anschließend etwa 30 Min. gekocht werden. Nach dem Abkühlen muss die Brühe in 1 bis 2 Tagen verbraucht werden. Pflanzenbrühen haben kaum Düngewirkung und werden vorwiegend als Pflanzenstärkungsmittel verwendet. Sie können bei empfindlichen Pflanzen verdünnt, aber auch unverdünnt eingesetzt werden. 

Pflanzenjauchen entstehen durch Fermentierung. Hierfür werden auf 10 l Wasser etwa 1 kg frische Pflanzenteile in einem Holzfass, Kunststoffbehälter oder Steinguttopf mit Regenwasser angesetzt. Bitte kein Metall verwenden, da hier bei der Gärung eine chemische Reaktion stattfinden könnte! Der Behälter sollte nicht bis oben befüllt werden, weil die Jauche während der Gärung hochschäumt. Eine Abdeckung mit einem Gitter oder Netz sorgen dafür, dass nichts in die Flüssigkeit fallen kann. Das ganze bleibt dann 10 – 14 Tage (je nach Temperatur) zur Gärung stehen, muss aber jeden Tag kräftig umgerührt werden, damit genug Sauerstoff in den Zersetzungsprozess kommt.  Da bei der Gärung unangenehm riechende Gase entstehen, kann nach 4 – 5 Tagen etwas Gesteinsmehl auf die Oberfläche gestreut werden. Steigen keine Bläschen mehr auf und die Brühe hat eine dunkle Farbe angenommen, ist die Jauche fertig. Jauchen halten sich bis zum Ende des Gartenjahres. Sie müssen im Verhältnis 1:10, bei empfindlichen Pflanzen lieber höher, gemischt werden. Jauchen müssen nur gefiltert werden, wenn sie mit einer Sprühflasche ausgebracht werden oder ein Verstopfen der Gießkanne befürchtet wird. Jauchen werden als Dünger eingesetzt. 

Sind am Ende des Gartenjahres noch Reste übrig, können diese einfach über den Kompost gegossen werden. 

Die bekannteste Pflanzenjauche ist wohl die Brennnesseljauche, die wegen ihres hohen Stickstoffgehaltes als Dünger eingesetzt wird, aber auch die Widerstandskraft von Pflanzen erhöht.  Das Kraut der Brennnessel kann von Frühling bis Sommer geschnitten werden. Man sollte nur darauf achten, dass keine Samen tragenden Pflanzen verwendet werden, denn sonst wird dieser überall vergossen! Direkt auf Blätter und Triebe ausgebracht, wirkt sie insektenabwehrend.

Der Beinwell enthält neben Stickstoff Kalium und wird wie die Brennnessel eingesetzt.

Farnkraut wird gegen Schild-, Schmier- und Blutläuse eingesetzt, enthält aber auch reichlich Kalium.

Rainfarn und Wermut kommen in der Schädlingsbekämpfung zum Einsatz.  

Das Zinnkraut (Ackerschachtelhalm) enthält viel Kieselsäure. Es kräftigt die Blätter der behandelnden Pflanze und beugt so Pilzkrankheiten vor.

Wir wollen Ihnen hier nur ein paar Anregungen geben.

In entsprechender Gartenliteratur z.B. aus der Bücherei Kirchanschöring oder im Internet finden Sie noch viele Möglichkeiten, wie Kräuter und Wildkräuter zur Düngung und Pflanzenstärkung eingesetzt werden können. Probieren Sie es einfach einmal aus!

Weitere Gartentipps finden Sie hier!


 


 

Landesgartenschau Ingolstadt - "Inspiration Natur"    

Noch bis 3. Oktober 2021 bietet die Landesgartenschau auf dem über 20 Hektar großen Gelände nicht nur ein farbenprächtiges Blütenmeer, auch das Thema Nachhaltigkeit zieht sich mit Ausstellungsbeiträgen und verschiedenen Programmpunkten durch die gesamte Gartenschau.

ACHTUNG: Ohne Anmeldung kein Einlass!

Aufgrund der derzeitigen Besucherobergrenze ist eine Voranmeldung dringend erforderlich!



Für alle, die ihre Ferien zuhause verbringen, einige Ausflugsziele in die nähere Umgebung:

Der Rosengarten Trostberg zeigt sich im Juni von seiner schönsten Seite, wenn die meisten Rosen in voller Blüte stehen.

Unterhalb von Schloss Schedling befindet sich der Rosengarten. Am besten parkt man sein Auto auf P 5 (Friedhof/Pechleraustraße). Direkt gegenüber  befindet sich ein Eingang in den Rosengarten. 

Marita Protte sammelt und dokumentiert seit Jahren historische Rosen aus unserer Region. Die Stadt Trostberg hat Frau Protte und ihren Helfern das ehemalige Klostergelände 2001 für die Anlage des Rosengartens zur Verfügung gestellt. Alle Rosen im Rosengarten sind mit einem Namensschild versehen. 

Wir fuhren 2019 nach Trostberg und wurden von Frau Protte durch den Garten geführt. Führungen werden im Moment jedoch nicht angeboten.

Im Garten gibt es einige Sitzgelegenheiten, aber auch ein Picknick mit der Familie im Grünen auf einer mitgebrachten Decke ist möglich.

Zu jeder Jahreszeit lohnt sich ein Besuch des Kurparks Bad Reichenhall.

Spazieren sie durch saisonal bepflanzte Beete, alte Baumallen oder durch das historische Gradierwerk. Viele Bänke laden zum Verweilen ein. Mit etwas Glück findet auch ein Standkonzert statt, oder im August die Kurgartenbeleuchtung. 

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Sollten sie in der Nähe von Gars am Inn vorbeikommen, lohnt sich ein Besuch im Innenhof des Klosters.

Hier wurde mit viel Liebe ein schöner Kräutergarten gestaltet. Ein Cafe lädt zu leckerem Kuchen ein. Leider ist es nur im Rahmen einer Führung möglich auch den wunderbaren Klostergarten, Kirche und Friedhof zu besuchen. Vielleicht haben sie Glück. 

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Der Kurort Bad Füssing lädt nicht nur zum Baden ein, auch ein Spaziergang durch den wunderschönen Kurpark lohnt sich.

Als Hortensienliebhaber sollte man unbedingt einen Abstecher nach Bad Griesbach in die Hortensiengärtnerei Alt machen. 

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Immer einen Ausflug wert, ist das Schönramer Filz.

Wenn sie mehr über dieses Kleinod erfahren möchten, empfehlen wir ihnen eine Führung mit Frau Dr. Künkele. 

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Besonders an heißen Tagen empfehlen wir eine Wanderung durch das Ponlach in Tittmoning.

Spazieren sie entlang von Bachläufen, vorbei an der Burg zu dem Kirchlein Maria Brunn, hier können sie ihren Durst an der Quelle löschen. Auch in der naturbelassenen Salzachau gibt es viele schöne Wege. Zur Belohnung lädt dann der historische Stadtplatz mit seinem Storchenbrunnen und vielen Gastgärten zum Verweilen ein.



 

Vielen herzlichen Dank nochmal an alle Kinder, die ihre Osterbilder mit einem netten Gruß beim Haus der Begegnung abgegeben haben,

die Bewohner haben sich sehr darüber gefreut!

Frühlings- und Osterbilder der Kirchanschöringer Kinder:

 


Valentinstag Haus der Begegnung

 


 Erntedank

 

Die katholische Kirche feiert das Erntedankfest weltweit, je nach Klimazone an unterschiedlichen Terminen. Für Deutschland wurde von der Bischofskonferenz 1972 der erste Sonntag im Oktober, allerdings nicht verpflichtend, festgelegt. 

In vielen Gärten stehen noch Wintergemüse und Wintersalate. Auch das Obst später Sorten hängt noch an den Bäumen. Die meisten Felder, vor allem aber das Getreide für die Brotherstellung, sind abgeerntet. Unsere Pfarrgemeinde nimmt dies zum Anlass, sich auf die Abhängigkeit von der Natur zu besinnen und für die Ernte mit einem Festgottesdienst, zu danken

Wir durften hierfür den Altar und die Kirche festlich schmücken.

 

 


 

Spendenübergabe

  

Am 22.9.2020 konnten wir an Herrn Florian Halter, der beim BRK die Einsätze des Herzenswunsch Hozpizmobils koordiniert, die Spende aus der Abgabe der Kräuterbuschen in Höhe von 600 € übergeben. 

 

Herr Halter bedankte sich ganz herzlich. Das Geld wird für Ausflüge und Kurztrips verwendet, mit denen das Hospizmobil letzte Herzenswünsche schwer kranker Menschen jeden Alters erfüllt. Das dafür angeschaffte und speziell ausgestattete Fahrzeug konnten wir besichtigen. Die Ausflüge werden auf ehrenamtlicher Basis durchgeführt und von Personen begleitet, die sich hierfür ehrenamtlich engagieren.


 

Baumschneidkurs mit Thomas Staudinger

 

Valentinstag im Haus der Begegnung

Gemüsesuppe kochen mit den 2. Klassen, für die gesamte Schule

 

"Auch Brot muss wachsen", Brot backen:

 

 

Erntedank:

Apfelsaftpressen mit den 2. Klassen:

Spendenübergabe am Irmengard-Hof:

Kräuterbuschen binden:

Auch Brot muss wachsen:

Wasser unter der Lupe:

Vereinsausflug: Führung durch die Pelargoniengärtnerei Angermeier, Bad Feilnbach 

Vereinsausflug: Garten „Zauberhafter Süden“ in Feldkirchen-Westerham

Rosengarten Trostberg

Gesunde Pause - Schule

Schulgarten herrichten und bepflanzen