Liebe Kinder,

unser Ferienquiz ist zu Ende. Die Preise werden ausgelost und an die glücklichen Gewinner verteilt! 

Vielen Dank fürs Mitmachen! Unsere Natur- und Basteltipps findet Ihr weiter unter "Jugendarbeit".


 

Rasenpflege im Herbst -

oder doch lieber Blumenwiese im nächsten Jahr?

 

Durch einen regelmäßigen Schnitt werden Rasengräser zu immer neuen Wachstumsleistungen angeregt. Deshalb muss Rasen regelmäßig gut ernährt und von Filz befreit werden. Bis Ende September ist es möglich, Rasen zu vertikutieren und mit einem Herbstdünger zu versorgen.  

Ein guter Herbstdünger ist kalibetont und enthält wenig Stickstoff und Phosphor. Kalium stärkt die Pflanzenzellen, die Gräser werden resistenter gegen Krankheiten und Frost. Stickstoff und Phosphor dagegen regen zu mehr Wachstum an und machen die Pflanzen weicher. 

Organische Dünger werden nicht so schnell ausgewaschen und fördern durch den Gehalt an natürlichen Substanzen das Bodenleben. Außerdem führen sie nicht so leicht zu Verbrennungen.

Bevor Sie jetzt, rechtzeitig vor der Vegetationspause, düngen, sollten Sie den Rasen mähen und vom „Filz“ befreien. Dies können Sie per Hand mit viel Kraftaufwand mit einem Rechen oder viel wirkungsvoller mit einem Vertikutierer erledigen.  

Der Gartenbauverein bietet Ihnen gegen eine Gebühr von 10 € einen leistungsstarken Vertikutierer an. Sie, als Mitglied des Gartenbauvereins Kirchanschöring, können das Gerät bei Irmi Rackerseder nach telefonischer Reservierung (08685/354) ausleihen

Nach dem Vertikutieren können im September, wenn der Boden noch warm ist, es aber nicht mehr so heiß wird, kahle Stellen gut ausgebessert, bzw. neu eingesät werden. 

Sollte es nicht regnen, denken Sie daran, nach dem Düngen gut zu wässern

 

Vielleicht ist Ihnen aber der Aufwand mit der Rasenpflege schon lange zu viel? Es geht auch leichter! Eine Blumenwiese wird nur zweimal im Jahr gemäht. Mit Gänseblümchen und Löwenzahl im Rasen ist schon ein erster Schritt getan. Stechen Sie im nächsten Jahr an einigen Stellen die Rasensoden aus und versuchen Sie es an sonnigen Stellen mit einer Blumen-Saatmischung. Es werden nicht nur Sie von weniger Pflegeaufwand und schönen Blüten profitieren, sondern auch viele Schmetterlinge, Bienen, Hummeln und andere Insekten am Nektarangebot Ihrer Blumen!

Auf den Bildern sehen Sie eine Saatmischung mit vielen einjährigen Sommerblumen. Der Handel bietet aber auch viele Wildblumenmischungen und Spezialitäten an.  Das Blumenmuster können Sie durch Zwiebelblumen, die jetzt im Herbst gesetzt werden, erweitern. Gut geeignet sind Schneeglöckchen, Krokusse, Blausterne, Winterlinge, Tulpen, niedrige Wildformen der Narzissen, aber auch Herbstkrokusse. 

 

Bedenken Sie aber, dass jede Pflanze ihre Ansprüche hat. Während manche Sommerblumen im humosen Rasen gut gedeihen, entfalten sich die Pflanzen einer echten Wildblumenwiese, wie Margeriten, Salbei und Glockenblumen nur auf mageren Böden in freier, sonniger Lage! 



 

Sommerblumen

 

Wer im Frühjahr einjährige Sommerblumen ausgesät hat, kann sich jetzt, im Herbst, nicht nur über ein Blütenfest freuen, sondern nun auch die Samen für das nächste Jahr ernten

Einjährige Sommerblumen stecken ihre ganze Kraft in die Bildung von Blühknospen, wenn sie regelmäßig ausgeputzt werden. Samen sollte sich deshalb nur so viel bilden, wie für das nächste Jahr benötigt wird. 

Die Blumen bevorzugen einen humusreichen Boden in der Sonne und sind mit einer Zusatzdüngung etwa Mitte Juni, wenn das Hauptwachstum beginnt, zufrieden. Erhalten diese Pflanzen zu viel des Guten, danken sie es mit mehr Blättern als Blüten

Für einjährige Sommerblumen sollte das Beet für das nächste Jahr bereits im Herbst mit Hornspänen, die sich langsam umsetzen, oder mit Kompost, dem etwas Geflügelmist untergemischt wird, vorbereitet werden. Die Aussaat kann bei den meisten Sorten direkt ins Beet erfolgen. Leider lieben aber auch die Schnecken viele dieser Pflanzen. Bei einigen empfindlichen Arten wird deshalb eine Anzucht in Töpfen empfohlen. 

Der Handel bietet einjährigen Sommerblumen in vielen Farben, Formen, Düften und unterschiedlichen Höhen an! Die meisten einjährigen Sommerblumen blühen vom Mai/Juni bis zum ersten Frost, der das kurze, bunte Dasein dann beendet. Durch Kombinationen lassen sich schöne Arrangements im Blumenbeet bilden. 

Viele dieser Blumen sind nicht nur eine gute Schmetterlings-, Hummel- und Bienenweide, sondern als gute Bodenverbesserungs-  und Gründüngungspflanzen geeignet. Und auch in der Küche findet so manch eine Blüte ihre Verwendung. 

Zu den einjährigen Sommerblumen zählen u.a. die Herbstastern, die Atlasblume oder Sommerazalee, der Elfenspiegel, der Gartenrittersporn, die Gauklerblume, die Glockenrebe, der Schwarzkümmel (bei uns als Jungfer im Grünen bekannt), die Korkardenblume, die Kornblume, die Levkoje, das Löwenmäulchen, das Mädchenauge, das es auch zweijährig gibt, der Mohn, die Nelke, die Phazelia, das Portulakröschen, die Ringelblume, das Schleierkraut, die Schleifenblume, die Schmuckkörbchen oder Cosmeen, die Skabiose, die Sommerfuchsie, der niedrige, einjährige Sommerphlox, die Sonnenblume, einige Sonnenhüte, die Spinnenpflanze, das Steinkraut, die Strohblume, die Studentenblume, die Trichtermalve und die Trichterwinde, die Trompetenzunge, die Wicke, der Ziertabak und die Zinnie.

Unsere Blütenfestimpression:

 



 

Wer noch Buchsbaum im Garten stehen hat, sollte diesen genauer untersuchen. Bis jetzt war in diesem Jahr nichts vom Buchsbaumzünsler zu bemerken, doch jetzt ist er wieder da! Bezüglich der Bekämpfung verweisen wir auf die Empfehlungen des Kreisfachberaters unter www.garten-traunstein.de

Weitere Gartentipps finden Sie hier!



 

Wir bedanken uns bei allen ganz herzlich, die sich in der Kirche einen von uns gebundenen, durch Herrn Pfarrer Westermeier geweihten Kräuterbuschen abgeholt und für einen guten Zweck gespendet haben.  

Wir leiten die Spenden in Höhe von 600 € an das Hospizmobil der Rotkreuz-Kreisverbände Berchtesgadener Land und Traunstein weiter, die damit „Herzenswünsche“ erfüllen werden.

 

 



 Baumschneidkurs mit Thomas Staudinger

 

Valentinstag im Haus der Begegnung

Gemüsesuppe kochen mit den 2. Klassen, für die gesamte Schule

"Auch Brot muss wachsen", Brot backen:

Erntedank:

Apfelsaftpressen mit den 2. Klassen:

Spendenübergabe am Irmengard-Hof:

Kräuterbuschen binden:

Auch Brot muss wachsen:

Wasser unter der Lupe:

Vereinsausflug: Führung durch die Pelargoniengärtnerei Angermeier, Bad Feilnbach 

Vereinsausflug: Garten „Zauberhafter Süden“ in Feldkirchen-Westerham

Rosengarten Trostberg

Gesunde Pause

Schulgarten herrichten und bepflanzen

Umwelttag der Gemeinde

Aktion "Auch Brot muss wachsen" - Korn einsäen mit den 3. Klassen am 29.03.2019

Jahreshauptversammlung 28.03.2019 mit Ehrungen und Neuwahlen. Referent: Peter Gasteiger