Liebe Kinder! Endlich Sommerferien!

Genießt die Zeit, habt Spaß und erholt euch gut.

Vielleicht habt ihr auch mal Lust, etwas zu basteln , oder wollt mehr über die Natur erfahren?

Hier werden wir euch über die Ferien, wöchentlich, immer wieder Tipps geben.

Wenn euch etwas gefällt und ihr dies nachmachen wollt, fragt bitte immer vorher eure Eltern um Erlaubnis bzw. um ihre Hilfe.

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Jede Woche gibt es auch eine neue Quizfrage. Am Ende der Ferien ergibt sich dann ein Lösungswort

 



 

Kräuterbuschen binden

 

Der 15. August, der Tag von Maria Himmelfahrt wird auch zur Segnung der Kräuter gefeiert. In der mittelalterlichen Erfahrungsmedizin waren die Marienkräuter wegen ihrer heilenden Inhaltsstoffe hoch geschätzt. Mit den geweihten Büscheln hatten die Menschen früher das ganze Jahr hindurch eine wertvolle Naturapotheke für sich selbst und ihre Tiere zur Hand.

Aber schon zu Zeiten von den Kelten und Germanen wurde dieses Ritual gefeiert und später in der christlichen Religion übernommen.

Der gesegnete Strauß soll Gottes Segen ins Haus bringen - ob im Herrgottswinkel aufbewahrt, beim Räuchern verwendet, um Unwetter fernzuhalten, als Tee überbrüht, dem Vieh unters Futter gemischt, um es zu kräftigen, oder sogar unters Kopfkissen gelegt, um das Eheglück zu erhalten.

Für die Herstellung eines Kräuterbuschens werden verschiedene Getreidesorten, Heil- und Gewürzpflanzen benötigt, die kurz vor Mariä Himmelfahrt - am besten am Vortag - gepflückt werden. Zur optischen Verschönerung können noch verschiedene Gartenblumen als Zierde eingebunden werden. Dabei enthalten die meisten Buschen sieben, neun, zwölf oder eine andere symbolische Zahl an Kräutern.

So kann es folgende Anzahl von Kräutern im Kräuterbuschen geben:

sieben (Zahl der Wochen- bzw. Schöpfungstage)

neun (dreimal drei für die hl. Dreifaltigkeit)

Zwölf (Zahl der Apostel, Stämme Israels)

14 (Zahl der Nothelfer)

24 (zweimal zwölf: zwölf Stämme Israels aus dem alten, zwölf Apostel Christi aus dem neuen Testament)

72 (sechsmal zwölf, Zahl der Jünger Jesu)

99 (dreiunddreißig-mal drei, drei als Symbol für die heilige Dreifaltigkeit)

 

Es gibt von Region zu Region verschiedene Kräuter, die in einen Kräuterbuschen kommen sollen. Aber es gibt hier keine festen Regeln, sondern man arbeitet mit dem was man eben gesammelt und gefunden hat. Wichtig ist nur, dass man die Kräuter mit Dankbarkeit erntet.

 

Typische Kräuter (nur einige Beispiele), die in den Kräuterbuschn gebunden werden:

Und so geht's: die einzelnen Pflanzen werden zu einem Buschen zusammengefügt und gebunden. So vorbereitet lässt er sich gut bis zur Segnung an Mariä Himmelfahrt aufbewahren.

 

Am Samstag, den 15.08. werden nach dem Festgottesdienst mit Kräutersegnung die Kräuterbuschn, die der Gartenbauverein bindet, gegen eine Spende für einen guten Zweck, abgegeben.


 


Ferienquiz:

 

Wofür verwendet man Kräuterbuschen nach der Segnung?

I)  zum Räuchern

E) als Gesichtsmaske

T) als Fächer bei heißen Temperaturen

 

 

Der Lösungsbuchstabe heute steht an zweiter Stelle im Lösungswort.

 



 

Hortensien

 

Hortensien (Hydrangea) gehören im Sommer einfach zum Garten. Es gibt unzählige Arten von diesen sowohl laubabwerfenden als auch immergrünen Sträuchern.

Sehr beliebt sind in unseren Gärten die sog. Bauern- oder Gartenhortensien mit ihren großen Blüten, die man auch gut trocknen kann. Die Wildformen stammen ursprünglich aus Japan. Gartenhortensien sind nur bedingt winterhart. Die heurigen Triebe tragen bereits die Blütenknospen für das nächste Jahr, deshalb sollten Bauernhortensien nicht geschnitten werden. Sie gedeihen am besten an einem halbschattigen Standort auf feuchten Böden ohne Staunässe. Während weiße Sorten ihre Blütenfarbe nicht verändern, bestimmt der ph-Wert des Bodens die Blütenfarbe bei allen anderen, wobei dieser bei den verschiedenen Sorten unterschiedlich ist. Bauernhortensien lassen sich gut über Kopfstecklinge vermehren.

 

Auf dem Bild unten, hier die Sorte Endless Summer, sieht man eine Pflanze, die zu einer Chlorose neigt. Die Blätter verfärben sich gelb. Eine Chlorose entsteht unter anderem durch einen Mangel an Mineralstoffen, aber auch durch Trockenstress oder durch das Gießen mit kalkhaltigem Wasser. Es gibt aber noch andere Ursachen für eine Chlorose. 

Die Sorte Endless Summer gehört zu den modernen Züchtungen der Gartenhortensien, die nach der Hauptblüte ca. 20 – 30 cm über dem Boden geschnitten werden.

 

Eine gute Insektenquelle ist die Samthortensie, die zu den Tellerhortensien zählt und drei bis vier Meter hoch werden kann. Sie mag einen halbschattigen, geschützten Standort und genügend Wasser. Ihre zweifarbigen, schirmartigen Blüten öffnen sich von Mitte Juli bis September und locken viele nützliche Insekten an. Im Vordergrund steht auf dem Bild eine weiße Schneeballhortensie.

 

Die Tellerhortensie Koreana mit 0,5 m Wuchshöhe bildet Ausläufer und ist ein guter Bodendecker. 

Tellerhortensien blühen auch am zweijährigen Trieb und werden wie Gartenhortensien geschnitten.

 

Die Schneeballhortensie Annabell gehört zu den Waldhortensien. Sie kann im Herbst oder zeitigen Frühjahr bodennah abgeschnitten werden.

 

Rispenhortensien, auf den Bildern die Sorte Vanille Fraise, erreichen eine Wuchshöhe bis 2,5 m. Diese Hortensien können kräftig zurückgeschnitten werden.

 

Eichblättrige Hortensien blühen am zweijährigen Trieb und werden mit Ausnahme von abgestorbenen bzw. abgefrorenen Pflanzenteilen, nicht geschnitten. Eichblättrige Hortensien sind eine gute Insektenquelle.

 

Und zum Schluss noch ein Deko-Vorschlag aus frischen Blüten:

 

Weitere Gartentipps finden Sie hier!



 

Ferienquiz - Schmetterlinge

Wer kann die Namen den unten stehenden Bildern zuordnen?

 

Bis ein Schmetterling geboren wird durchläuft er eine komplizierte Verwandlung.

Das Falterweibchen wählt sorgfältig einen Platz bei den Lieblingsfutterpflanzen der Schmetterlingsraupen aus und legt ihre Eier darauf.

Die kleinen Raupen, die aus den Eiern schlüpfen, haben einen großen Appetit und fressen die frischen Pflanzteile, bis sie in kurzer Zeit ihr Gewicht vertausendfachen.

Wenn die Raupe groß genug ist, verpuppt sie sich. An einem sicheren Ort hängt sie so einige Zeit in ihrer starren Hülle. Im inneren verwandeln sich die Raupenorgane in Falterorgane und der fertige Falter sprengt die Puppenhülle. Jetzt muss der Schmetterling nur noch seine Flügel entfalten und erhärten lassen, damit er nach ein paar Stunden zu seinem ersten Flug starten kann.

So verschieden wie die Schmetterlinge aussehen, sind auch ihre Raupen (links: Kohlweißling; rechts: Totenkopfschwärmer).

Viele Raupen sind sehr wählerisch mit ihrem Futter, viele ernähren sich sogar nur von einer Pflanzenart. Ordne nun die Bilder der Raupenfutterpflanzen den oben stehenden Faltern zu. Einige Pflanzen werden von vielen Raupen gemocht, ein paar nur von einer Art.

Auf welcher Futterpflanze sitzen die meisten Raupenarten? Der Lösungsbuchstabe heute steht an sechster Stelle im Lösungswort.

Viel Interessantes zum Thema Schmetterlinge findet ihr auch in der Bücherei!

Basteltipp: Schmetterlinge

Das braucht ihr dazu:

- quadratisches Papier (ich nehme einen Notizzettel 9x9cm)

- Schere

- Stifte

- evtl. Kleber, Deko, Blumen, was euch gefällt

 

Das Papier wird in der Mitte gefaltet und ein Schmetterlingsflügel aufgemalt.

Das Papier nicht aufklappen! An der aufgezeichneten Linie entlang ausschneiden und an der Faltkante (siehe Pfeile) 2x 0,6cm einschneiden.

Nun den Schmetterling aufklappen und bunt bemalen, oder bekleben. Wenn er fertig ist, kann er zum Beispiel auf einen Stift gesteckt werden.

 

Viel Spaß!


 


 

Basteltipp: Samenpapier

Das braucht ihr dazu:

- unbehandeltes Papier ( sehr gut funtioniert Eierkarton)

- farbiges Tonpapier oder Servietten

- warmes Wasser

- Stabmixer

- Backpapier

- Plätzchenformen

- Samen (selbst gesammelt oder gekauft)

Anleitung:

Als erstes müsst ihr das Papier in kleine Stücke reißen. Wer es farbig will, kann noch Tonpapier oder Servietten dazu geben. Gebt die Stücke nun in ein Gefäß.

 

Füllt dies mit warmen Wasser auf, bis alles gut bedeckt ist. Einige Stunden einweichen lassen.

 

Das Ganze mit dem Stabmixer gut pürieren.

 

Sollte die Masse zu nass sein, einfach in einem Sieb etwas abtropfen lassen.

 

Gebt die Plätzchenformen auf das Backpapier, befüllt die Förmchen dünn mit den Händen, streut etwas Samen darüber, drückt alles mit den Finger etwas fest und schon könnt ihr die Förmchen vorsichtig entfernen.

 

Nun gut trocknen lassen.

Aus dem fertigen Papier könnt ihr dann ganz nach Lust und Laune z.B. Glückwunschkarten, kleine Geschenke basteln und und und. Euch fallen bestimmt noch viele weitere Ideen ein.

 

Verwenden kann man das Papier wie Samenbänder. Im Garten oder einem Blumentopf mit ca 1 cm Erde bedecken und gut gießen. Nach kurzer Zeit sprießen dann die kleinen Pflänzchen.

 

Wir wünschen euch viel Spaß und gutes Gelingen.



 

Wolltet ihr schon immer mehr über das Leben der Honigbiene erfahren?

Besucht doch mal einen unserer beiden Bienenlehrpfade.

Mehr dazu erfahrt ihr auf der Homepage vom Imkerverein Kirchanschöring.

 

 



 Baumschneidkurs mit Thomas Staudinger

 

Valentinstag im Haus der Begegnung

Gemüsesuppe kochen mit den 2. Klassen, für die gesamte Schule

"Auch Brot muss wachsen", Brot backen:

Erntedank:

Apfelsaftpressen mit den 2. Klassen:

Spendenübergabe am Irmengard-Hof:

Kräuterbuschen binden:

Auch Brot muss wachsen:

Wasser unter der Lupe:

Vereinsausflug: Führung durch die Pelargoniengärtnerei Angermeier, Bad Feilnbach 

Vereinsausflug: Garten „Zauberhafter Süden“ in Feldkirchen-Westerham

Rosengarten Trostberg

Gesunde Pause

Schulgarten herrichten und bepflanzen

Umwelttag der Gemeinde

Aktion "Auch Brot muss wachsen" - Korn einsäen mit den 3. Klassen am 29.03.2019

Jahreshauptversammlung 28.03.2019 mit Ehrungen und Neuwahlen. Referent: Peter Gasteiger